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Wer mit dem Alter zunimmt, riskiert Vorhofflimmern, Schlaganfall, Herzschwäche

13 Oct, 2009 @ 11:55 am CET

Wer beim Körpergewicht altersbedingt langfristig zulegt, riskiert eine Volumen-Zunahme des linken Vorhofs des Herzens und damit ein erhöhtes Vorhofflimmern-Risiko mit den Komplikationen Schlaganfall und Herzschwäche. Solche ungünstigen Veränderungen der Größe und Form des linken Vorhofs kann allerdings durch ein konstant gehaltenes oder leicht reduziertes Körpergewicht nahezu verhindert werden, berichtet Dr. Jan Stritzke (Universitätsklinikum Schleswig-Holstein, Campus Lübeck) auf der 33. Herbsttagung der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie (DGK) und der gleichzeitig stattfindenden Jahrestagung der Arbeitsgruppe Herzschrittmacher und Arrhythmie in Dresden.

Im Rahmen des MONICA-Augsburg/KORA-Projektes haben Dr. Stritzke und sein Team über einen Zehn-Jahres Zeitraum bei insgesamt 925 Probanden im Alter von 25 bis 74 Jahren die Auswirkungen von Änderungen des Körpergewichts auf den linken Vorhof untersucht. Im Verlauf von zehn Jahren wiesen die Teilnehmer einer Gruppe eine durchschnittliche Reduktion des Körpergewichts von 4,1 Kilogramm auf, das Volumen der linken Vorkammer blieb bei ihnen nahezu konstant. In der gleichen Zeit legten andere Kontrollgruppen im Schnitt um 10,3 Kilogramm zu, bei ihnen wurde eine hoch signifikante Zunahme des Volumens des linken Vorhofs gemessen.

Quelle: J. Stritzke et al: Kardiovaskuläre Alterungsprozesse: Auswirkungen von Änderungen des Körpergewichtes auf die linksatriale Geometrie - Ergebnisse aus dem MONICA-Augsburg / KORA - Projekt Herzinsuffizienz
P380; Clin Res Cardiol 98, Suppl 2, Oktober 2009
Zitierung mit Vortrags- oder Posternummer s.o.
DOI 10.1007/s00392-009-0764-z

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