Umfangreiche Finanzierungsmöglichkeiten für MBA Programme



03 October 2009 @ 06:19 am EDT

Viele Arbeitnehmer nützen den Aufschwung nach der Krise als Chance, um in die Marke Ich zu investieren: Durch gezielte Weiterbildung eignen sie sich modernes Know-how an und verschaffen sich dadurch gegenüber ihren Kollegen einen wichtigen Wettbewerbsvorteil für einen erfolgreichen Karrieresprung oder Jobwechsel.

Auch Arbeitgeber haben großes Interesse daran, hochqualifizierte Mitarbeiter im Unternehmen zu halten und investieren daher gerade in wirtschaftlich herausfordernden Zeiten in die nachhaltige Aus- und Weiterbildung ihrer Mitarbeiter.

In diesem Zusammenhang hat gerade für Führungskräfte und Manager der Master of Business Administration (MBA) einen besonders hohen Stellenwert. Doch hohe Qualität hat natürlich auch ihren Preis, weshalb vielfältige Finanzierungsmöglichkeiten bei Interessenten eine zentrale Rolle spielen.

Im Folgenden möchten wir Ihnen einen Überblick darüber geben, welche umfassenden Finanzierungsmöglichkeiten sich für die Teilnehmer der WU Executive Academy und deren Arbeitgeber bieten:

Stipendien

Die WU Executive Academy, als einer der führenden Weiterbildungsanbieter in Zentral- und Osteuropa, hat es sich zum Ziel gesetzt, High Potentials dabei zu unterstützen, ihre individuellen Bildungs- und Karriereziele zu verwirklichen. Aus diesem Grund vergibt sie an förderwürdige Bewerber des Professional MBA aus Ländern Zentral- und Osteuropas eigene CEE-Stipendien. Mit wenigen Ausnahmen ist die Vergabe der Stipendien an die finanzielle Bedürftigkeit der Bewerber gekoppelt und setzt die Erfüllung bestimmter Kriterien voraus.

Darüber hinaus werden jedes Jahr für die einzelnen MBA Programme Stipendien gemeinsam mit Medienpartnern vergeben. „Das Stipendium hat es mir ermöglicht, den MBA zu einem für mich perfekten Karrierezeitpunkt zu absolvieren. Aufgrund meiner Elternkarenz wäre es mir nicht möglich gewesen, die Ausbildung aus eigenen Mitteln oder über Firmen-förderungen zu finanzieren. Außerdem war Stipendium in dieser Höhe eine doppelte Motivation für mich: Es zeigt zum einen deutlich das Vertrauen, das der Stipendien-Vergeber in meine Kompetenz und mein Potenzial hat und zum anderen möchte ich diesem mir  entgegengebrachten Vertrauen auch unbedingt entsprechen.", sagt Petra Hamm-Fierthner, Marketing Project Manager bei Kapsch TrafficCom.

Bildungskredite

Raiffeisen Wohnbausparen bietet für Studierende einen attraktiven Bildungskredit zu Sonderkonditionen: Sofortfinanzierung mit 3 % Verzinsung fix in den ersten 18 Monaten (danach variabel bis max. 6%). Finanziert werden können damit sämtliche Kurskosten des Masterprogramms, Lernmaterialien (Bücher, Skripten, Lernprogramme, PC, Laptop...), Kosten für die Unterkunft wie Studentenheim oder Mietwohnung sowie Fahrtkosten (Kosten öffentlicher Verkehrsmittel oder amtliches Kilometergeld).

Raiffeisen bietet nicht nur eine flexible Laufzeit und keine Kreditgebühr, sondern auch eine Auszahlung des Darlehens, die je nach Wunsch einmalig, monatlich, quartalsweise, halbjährlich oder jährlich möglich ist.

Arbeitnehmerveranlagung

In Österreich steuerpflichtige Teilnehmer können am Jahresende im Zuge ihrer Arbeitnehmerveranlagung oder ihres Einkommensteuerausgleichs die Teilnahmegebühren als Werbungskosten geltend machen. Je nach Einkommen können so bis zu 50% gespart werden.Zudem sind alle Reise- und Nächtigungsspesen abschreibbar. "Bei mir fällt das MBA-Programm in insgesamt 3 Kalenderjahre, dadurch kann ich die relevanten Teilzahlungen Jahr für Jahr als Werbungskosten in meiner Arbeitnehmerveranlagung angeben. Insgesamt bekomme ich bis zu 43% der Ausbildungskosten vom Finanzamt zurück. Bei einer Gesamtgebühr von 25.000 Euro, die ich aus eigener Tasche bezahlt habe, ist das eine große Erleichterung.", so Mag. Doris Nitsche, International Product Manager, MAM Babyartikel Ges.m.b.H. 

Bildungskarenz und Unternehmensfinanzierung

Im Zuge der Bildungskarenz erhalten Mitarbeiter über einen Zeitraum von maximal einem Jahr finanzielle Unterstützung seitens des AMS für bestimmte Weiterbildungsmaßnahmen. „Die Bank Austria begrüßt und fördert die Eigeninitiative ihrer Mitarbeiter, sei es bei Telearbeit, Teilzeitarbeitsformen, einem Sabbatical oder eben bei Bildungskarenz. Gerade wenn die Weiterbildungsziele mit dem Arbeitgeber abgesprochen sind, kann man so die eigene Attraktivität für das Unternehmen erhöhen.", sagt Martina Ernst, MBA, Head of HR Transformation Austria, Unicredit Bank Austria AG und Absolventin des WU Executive MBA. 

Die Vorteile liegen dabei sowohl für die Mitarbeiter als auch für das Unternehmen auf der Hand: Für den Arbeitnehmer bleibt der Arbeitsplatz auch nach der Ausbildung erhalten und eröffnet sich völlig neue Karriereperspektiven.

Für den Arbeitgeber bedeutet die Weiterbildung der Mitarbeiter nicht nur eine Reduktion der Personalkosten, sondern spart auch Rekrutierungskosten. Gleichzeitig kann der Arbeitgeber auf höher qualifizierte Mitarbeiter zurückgreifen und das Know-how bleibt im Unternehmen. „Ich persönlich sehe Bildungskarenz als wichtige Säule im Sinne des „Lebenslangen Lernens". Bei T-Systems bieten wir daher verschiedene Modelle der Arbeitsflexibilisierung während Ausbildungsmaßnahmen an", betont Mag. Philipp Huber, HR Unit Manager bei T-Systems Austria GmbH.

Darüber hinaus fördern viele Unternehmen die Weiterbildung ihrer Mitarbeiter, indem sie sie ihnen nicht nur zeitlich ermöglichen sondern auch teilweise oder ganz finanzieren. Im Jahr 2008 waren 98% der MBA Teilnehmer der WU Executive Academy angestellt, 58% haben die Teilnahmegebühr selbst bezahlt und bei 29% haben es die jeweiligen Arbeitgeber finanziert. Bei den restlichen 14% teilen sich die Studierenden und deren Arbeitgeber die Gebühren.

Bildungsfreibetrag und Bildungsprämie für Arbeitgeber

Wenn die Weiterbildung im betrieblichen Interesse liegt und das Unternehmen die Kosten für die Fort- und Weiterbildung seiner Mitarbeiter trägt, sind die Aufwendungen 

Betriebsausgaben. Als Kosten der Weiterbildung gelten neben den direkt übernommenen Kurskosten auch weitere Kosten wie die Ausgaben für Fachbücher, Unterbringung, Verpflegung und Reisekosten, die der Unternehmer trägt.

Werden die Kosten für die Weiterbildung vom Betrieb getragen, gibt es für den Unternehmer einen zusätzlichen steuerlichen Vorteil: den „Bildungsfreibetrag" oder die „Bildungsprämie".

Der „Bildungsfreibetrag" wird als fiktive Betriebsausgabe verbucht und wirkt daher gewinnmindernd. Er beträgt 20% von den Bildungsaufwendungen für die unmittelbaren Aufwendungen für externe Bildungsmaßnahmen. Das heißt, durch diesen Bildungsfreibetrag werden die tatsächlichen Bildungsaufwendungen zu 120% als Betriebsausgabe wirksam.

Die „Bildungsprämie" von 6% der Bildungsaufwendungen ist eine Gutschrift auf dem Abgabenkonto, wenn sie mit einem der Steuererklärung angeschlossenen Verzeichnis geltend gemacht wird. Die Bildungsprämie kann jedoch nur für Bildungsausgaben geltend gemacht werden, für die kein Bildungsfreibetrag in Anspruch genommen wurde. (Ob man besser den Bildungsfreibetrag oder die Bildungsprämie wählt, hängt von der Höhe des steuerpflichtigen Gewinns des Betriebes ab.)

„Mein Arbeitgeber und ich haben halbe-halbe gemacht: Jeder bezahlt die Hälfte von insgesamt 30.000 Euro, zusätzlich konnte er sich noch 6% Steuergutschrift, die sogenannte Bildungsprämie, holen.", so Guido Graninger, Leiter Dachfonds bei Sal.Oppenheim.

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