By Roger | August 27, 2013 4:22 PM CEST

Fukushima is 1.000 mal schlimmer als wir dachten

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Fukushima is 1.000 mal schlimmer als wir dachten

Der japanische Premierminister hat die Regierung aufgefordert, bei den Organisation der Entstrahlung des Kernkraftwerks Fukushima eine führende Rolle zu übernehmen.

Fukushima: 400 Tonnen Grundwasser fliessen pro Tag durch die Lecks.

 
Tepco, dem Unternehmen, welches die Anlage bis zum Erdbeben und dem darauffolgenden Tsunami 2011 führte, ist es nicht gelungen, zu verhindern, dass weiterhin täglich hunderte Tunnen von kontaminiertem Grundwasser durch Lecks in den Pazifik fließen.

Im Kernkraftwerk Fukushima Daiichi fließen ungebremst jeden Tag 400 Tonnen kontaminiertes Wasser in den Ozean.

Aufgefangenes Wasser wird in Tanks auf dem Gelände gelagert. Es gibt scheinbar nur diese kurzfristige Lösung. Experten sehen keine andere Möglichkeit, schlimmeres zu verhindern.

Kevin Kamps von beyondnuclear.org sagte in einem kürzlich erschienen Interview, dass wohl mehrere 10.000 Arbeiter, die bisher in Fukushima bei Säuberungsarbeiten einsetzt waren, für den Rest ihres Lebens mit körperlichen Folgen zu kämpfen hätten. Das gleiche gilt auch für hunderttausende Anwohner. Seltene Krebserkrankungen haben bereits jetzt schlagartig zugenommen.

Die japanische Regierung sucht nun Rat bei in Kiev. Wertvolle Erfahrungen, die die Behörden bei der Katastrophe von Tschernobyl sammelten, sollen in Fukushima verwendet werden.

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Reuters
Fukushima: 400 Tonnen Grundwasser fliessen pro Tag durch die Lecks.
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