By Roger | February 6, 2013 5:23 PM CET

Nigel Farage: "Ich habe nichts gegen Rumänen und Bulgaren..."

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Nigel Farage: "Ich habe nichts gegen Rumänen und Bulgaren..."

In einer kurzen Rede im Europäischen Parlament in Strassbourg sagte Nigel Farage heute, dass er nichts gegen Rumänen und Bulgaren hat, aber wenn es keine Neuverhandlung über die Personenfreizügigkeit gibt, dann wird GB die EU verlassen.

Nigel Farage im EU-Parlament in Strassburg

„Das Highlight der heutigen Debatte war sicherlich, dass Herr Verhofstadt den 7-Jahresplan der EU mit dem 5-Jahresplan der UDSSR verglichen hatte. Und dies hatte er ohne jede Ironie getan. Das war köstlich..."

David Cameron habe in seiner Rede zwar klar gemacht, dass er einen Volksentscheid über die weitere britische Mitgliedschaft in der EU anstrebe, dies obwohl er ein klarer EU-Befürworter ist. Damit ist er, so Nigel Farage, ins Kreuzfeuer der Kritik geraten. „Seine Chancen für eine Neuverhandlungen sehen sehr begrenzt aus.... Aber er hat die Rede gehalten, und die Debatte in GB verändert sich nun. Das Budget ist dabei eher nebensächlich. Wir zahlen heute 53 Million Pfund täglich an die EU. Ob dieser Beitrag nun auf 60 Millionen steigt oder nicht, ... Die Idee von Herrn Barroso ist ja, dass ein Pfund, welches in der EU ausgegeben wurde, mehr wert ist, als ein Pfund welches in GB ausgegeben wurde. Vielleicht haben Sie ja sogar nukleares Geld erschaffen, ich weiß es nicht.

Aber was wir einfach anerkennen müssen ist, dass die Arbeitslosigkeit durch die EU und hauptsächlich durch das fehlerhaft Euro-Projekt verursacht wurde. Doch die Debatte in GB hat sich geändert. Und nun geht es um die Einwanderung. Die Leute in GB sind schockiert über die Veränderungen in jeder einzelnen Stadt, seit wir die Türen für Osteuropa 2004 geöffnet hatten. Ich habe nichts gegen Rumänen und Bulgaren. Aber es ist nicht akzeptabel, dass wir für sie ab 1. Januar die Türen bedingungslos öffnen sollen. Und wenn Herr Cameron keine substanzielle Neuverhandlung über die Personenfreizügigkeit mit der EU erlangt, dann wird GB diese Union verlassen."

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