By Andreas Mölzer | February 5, 2013 7:57 PM CET
FPÖ-Mölzer: Kriegsherr Hollande will von eigenen wirtschaftlichen Problemen ablenken
FPÖ-Mölzer: Kriegsherr Hollande will von eigenen wirtschaftlichen Problemen ablenken
Wirtschaftlich ist Frankreich am absteigenden Ast - EU muss aufpassen, von Hollande nicht in einen langen Wüstenkrieg hineingezogen zu werden. Francois Hollande wolle mit seinem Mali-Abenteuer von den wahren Problemen Frankreichs ablenken, sagte der freiheitliche EU-Delegationsleiter Andreas Mölzer zur heutigen Rede des französischen Staatspräsidenten vor dem Plenum des Europäischen Parlaments in Straßburg. "Es ist schon merkwürdig, dass der einstige Pazifist plötzlich die Rolle als Kriegsherr für sich entdeckt hat und sich als Sieger von Timbuktu feiern lässt", merkte Mölzer an.

Anstatt sich in afrikanische Kriegsabenteuer zu stürzen, wäre es wichtiger, wenn sich der Wüstenfuchs Hollande um die französische Wirtschaft kümmerte, so der freiheitliche EU-Mandatar. "Hier sieht Hollandes Bilanz mehr als bescheiden aus. Frankreich ist am absteigenden Ast, und sämtliche Wirtschaftsdaten zeigen nach unten. Deshalb drängt Hollande vergeblich auf die Einführung von Eurobonds, also auf die Vergemeinschaftung der Schulden in der Eurozone, damit am Ende Deutschland einmal mehr zur Kasse gebeten wird", erklärte Mölzer.
Weiters wies der freiheitliche Europaabgeordnete darauf hin, dass die Europäische Union aufpassen müsse, nicht von Hollande in einen langen Wüstenkrieg verwickelt zu werden. "Auch wenn sich die Islamisten aus den nordmalischen Städten zurückgezogen haben, heißt das noch lange nicht, dass Hollande seinen Krieg gewonnen hat. Vielmehr besteht die Gefahr, dass die Islamisten bald einen Guerillakrieg gegen die französischen Truppen beginnen werden", schloss Mölzer.
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