By Roger | February 5, 2013 6:28 PM CET
Iran und Ägypten: Neue Achse der Islamisten?
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Iran und Ägypten: Neue Achse der Islamisten?
Der iranische Präsident Mahmud Ahmadinedschad rief in Kairo zu einer starken Allianz zwischen Iran und Ägypten auf, um feindlichen Bedrohungen zu begegnen.

"Wenn der Iran und Ägypten die Reihen schliessen, dann können die internationalen Feinde der Menschheit unseren Nationen keinen Schaden mehr zufügen", sagte Ahmadinedschad bei einem Treffen mit dem ägyptischen Präsidenten Mursi am Rande des 12. Gipfels der Organisation der Islamischen Zusammenarbeit (OIC) in Kairo am Dienstag.
Mit den Feinden der Menschheit meinte Ahmadinedschad wohl die Juden, denen er noch immer keinen eigenen Staat zugstehen will. In einem Interview wurde der iranische Präsident gefragt, ob er nach dem Gipfel die Stadt Gaza besuch wolle, worauf hin er antwortete: „Mein Wunsch ist größer als das. Ich würde gerne in Jerusalem, nach der kompletten Befreiung, beten."
Der ägyptische Präsident Mursi erläuterte: "Iran und Ägypten können ihre Zusammenarbeit in verschiedenen Bereichen erweitern. Die Welt wird definitiv Zeuge einer neuen Form der iranisch-ägyptischen Zusammenarbeit. Iran und Ägypten haben immer Frieden, Fortschritt und Sicherheit gesucht, weil wir glauben dass unsere Nationen ein Recht auf den Fortschritt haben."
Welche Art Frieden und Fortschritt der ägyptische Präsident vorsieht, bleibt rätselhaft. Zwei Nationen, die das Existenzrecht einer benachbarten Nationen nicht anerkennen, werden in Zukunft kaum für Frieden und Fortschritt einstehen.
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