By Roger | January 28, 2013 8:40 PM CET

Ron Paul: Keine militärischen Interventionen mehr

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Ron Paul: Keine militärischen Interventionen mehr

Ron Paul sparch kürzlich beim Mises Institute. „Wenn Sie nur nach Washington blicken würden, um zu erfahren, was in der Welt geschieht, dann wären Sie jetzt in Schwierigkeiten."

Ron Paul beim Mises Institute

Doch die Zeiten haben sich geändert, die Leute brauchen ihre Informationen nicht mehr aus dem Fernsehen zu beziehen. Sie können alles, was sie wissen wollen, mit einem Mausklick holen. „Wir leben heute in den wunderbarsten Zeiten... Viktor Hugo sagte: Du kannst eine Invasion einer Armee aufhalten. Aber Du kannst keine Invasion von Ideen aufhalten."

Um etwas zu verändern, müssen wir nicht gewalttätig werden und andere Menschen umbringen. „Wenn Ideen stärker sind als Armeen, warum sollen wir dann nicht die Ideen der Menschen ändern und damit die Leute mit den Waffen konfrontieren? Damit haben wir die mächtigste Waffe überhaupt in der Hand."

Eine ganze Generation von jungen Studenten hat bereits erkannt, dass das Zentralbankensystem ein riesiger Betrug ist. Auch viele Politiker in Washington haben die bittere Wahrheit erfahren, dass die Regierung nicht unendlich viele Schulden machen kann. „Der Tag an dem die Fed endet wird kommen," prophezeite Ron Paul. Die Fed muss aber nicht zerstört werden, sie wird sich selbst zerstören.

Die Konklusion des 20. Jahrhunderts ist überwältigend. Der Zusammenbruch des Sozialismus, der buchstäbliche Tod des Kommunismus ist ein unmissverständlicher Beweis. „Wir mussten ihn (den Kommunismus) nicht mit Armeen bekämpfen. Wir haben ihn mit Ideen besiegt... Er brach aber nicht in erster Linie wegen der Ausbreitung unserer (freiheitlichen) Ideen zusammen, sondern wegen dem Scheitern seiner eigenen Ideen."

Es ist auch das Scheitern der US-Außenpolitik, welche die Sichtweise von vielen Menschen verändert, die früher militärische Interventionen, wie im Irak, befürworteten und heute klare Kriegsgegner sind.

Manche sagen, dass Regierungen schon seit Tausenden von Jahren zu groß waren und immer wieder Kriege geführt haben, bei denen unschuldige Menschen ums Leben kamen. Sie resignieren und behaupten, dass das eben so sei und immer so sein wird. „Doch ich bin so optimistisch und denke, dass wir das ändern können... Wenn die Schweiz es fertig bringt für 300 oder 400 Jahre keine Kriege zu führen, dann können wir das doch auch. Das soll aber nicht heißen, dass wir pazifistisch werden und die Landesverteidigung aufgeben. Nein, eine AK 47 gehört dann in jedes Haus!"

Dazu braucht es jedoch mehr Widerstand von jungen Leuten, die sagen: Wir sind müde von Euren Kriegen und machen dieses Spiel nicht mehr mit! Aber es braucht mehr als das: Die Bürger müssen ihren Politikern in Washington klar machen, dass sie die Macht gar nicht haben, um Kriege mit anderen Ländern anzufangen, die Wirtschaft des Landes zu verplanen, oder das Leben ihrer Bürger zu bestimmen. „Und das ist auch der Fall. Ihr habt keine rechtliche Basis, das zu tun... Es ist Zeit die Einstellung der Menschen über die Rolle, die unsere Regierung spielen soll, zu verändern."

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