By Roger | December 17, 2012 8:32 PM CET

Islamisierung und Antisemitismus in Dänemark

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Islamisierung und Antisemitismus in Dänemark

In den letzten Jahren war das Leben in der dänischen Hauptstadt selten frei von Problemen, die mit dem Islam verbunden sind. Letzte Woche hatte die dänische Zeitung Jyllands-Posten darüber berichtet, dass die „Bedingungen" in Kopenhagen immer mehr der schwedischen Stadt Malmö ähnelten.

Das Verlagshaus der Zeitung Jyllands-Posten

Bedingungen wie in Malmö, wo jüdische Bürger schikaniert und drangsaliert werden, beginnen sich nun auch in Kopenhagen zu zeigen.

In einem Artikel berichtete der Jyllands-Posten über das jüngste Beispiel dieser "Bedingungen". Sowohl der israelische Botschafter in Dänemark, Arthur Avnon, wie auch der Leiter der jüdischen Gemeinde in Kopenhagen raten heute den Juden, das Tragen der Kippah in der Stadt zu unterlassen. Auch sollten Davidsterne nicht mehr sichtbar getragen werden. Zudem sollten Gespräche in der Öffentlichkeit nicht auf Hebräisch geführt werden. Generell sollten Juden ihren Glauben nicht zur Schau stellen und alle möglichen „Provokationen" vermeiden.

Man würde meinen, dass so etwas einen Aufschrei der Betroffenheit oder zumindest eine öffentliche Debatte verursacht hätte, aber Fehlanzeige! Antisemtismus ist in Dänemark salonfähig geworden!

Die jüdische Schule in Kopenhagen gleicht einer „Festung". Sie wurde mit einem ausgeklügeltem Sicherheitssystem versorgt und erhielt zudem Polizeischutz. Die Kinder werden ständig daran erinnert, dass es da draussen in der dänischen Gesellschaft Leute gibt, die ihnen Schaden zufügen wollen.

Der Kopf der dänisch-palästinensischen Friendship Society, Fathi el-Abed, der auch eine führende Persönlichkeit der regierenden Sozialistischen Volkspartei ist, erkärte jüngst, dass er es bedaure, dass Hitler nicht mehr Juden umgebracht hatte. Für diese Äusserung wurde er weder zur Rechenschaft gezogen, noch gab es einen öffentlichen Aufschrei der Empörung.

Jyllands-Posten rief die Dänen dazu auf, zu erkennen, wie gefährlich es ist, wenn die Gesellschaft auf Antisemitismus nicht mehr reagiert. Es ist Zeit Nein zu sagen!

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