By Andreas Mölzer | November 9, 2012 9:18 PM CET

Mölzer: Euro-Austritt wäre für Griechenland und Geberländer das Beste

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Mölzer: Euro-Austritt wäre für Griechenland und Geberländer das Beste

 

Andreas Mölzer, freiheitliche Delegationsleiter im Europäischen Parlament


Mehrere Sparpakete und Hilfszahlungen in Höhe von fast 250 Milliarden Euro konnten Lage nicht verbessern - Warnungen der Freiheitlichen haben sich bestätigt

Der Leidensweg der Griechen müsse beendet und Athen endlich aus der Euro-Zone entlassen werden, sagte der freiheitliche Delegationsleiter im Europäischen Parlament, Andreas Mölzer, anlässlich des heutigen Treffens der EU-Finanzminister in Brüssel. "Auch wenn Griechenland diese Woche ein weiteres Sparpaket beschlossen hat, wird sich an der dramatischen Lage nichts ändern, weil damit die Wurzel des Übels, nämlich die fehlenden Voraussetzungen zur Teilnahme am Euro, nicht beseitigt wird", betonte Mölzer.

Auch sei nun der Punkt gekommen, wo Athen, so der freiheitliche EU-Mandatar, keine weiteren Sparpakete schnüren könne. "Im Sozialbereich oder bei den Pensionen gibt es so wie nichts mehr zu kürzen, außer man will, dass in Griechenland die teils gewalttätigen Demonstrationen in bürgerkriegsähnliche Zustände umschlagen. Aber dass die tickende soziale Zeitbombe in Griechenland explodiert, muss unbedingt verhindert werden", hielt Mölzer fest.

Zudem wies der freiheitliche Europaabgeordnete darauf hin, dass die EU-Geberländer nicht noch weiter belastet werden dürfen. "Dem Vernehmen nach werden die fast 250 Milliarden Euro, die nach Athen geflossen sind bzw. noch fließen werden, nicht ausreichen, um Griechenland vor der Pleite zu retten. Damit bestätigen sich leider die Warnungen der Freiheitlichen, die von Anfang an ein Ausscheiden Athens aus der Währungsunion gefordert haben", schloss Mölzer.

 

 

andreas-moelzer.at/
Andreas Mölzer, freiheitliche Delegationsleiter im Europäischen Parlament
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