By Dr. Daniel Regli, Kulturhistoriker, Züri | October 31, 2012 4:19 PM CET

Mohammed: Vorbild für islamische Terroristen

Der Islam im Urteil kritischer Geschichtsschreibung (Teil 1)
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Mohammed: Vorbild für islamische Terroristen

Was die Schweizer Öffentlichkeit zum Thema «Islam» erfährt, ist zumeist eine Auswahl von Oberflächlichem und Unwahrem. Seit Jahren weigern sich Politiker und Journalisten, die Leitwerte des Islam umfassend darzustellen.

Islamisten auf dem Tahrir-Platz fordern den Gottesstaat

Das ist verständlich. Die meisten Leute, die in Sachen Islam öffentlich kommunizieren, haben Angst. Nur schon eine Karikatur über den Propheten Mohammed kann den Zorn der Islamisten entfachen und ein Todesurteil nach sich ziehen. Wer will schon sein Leben riskieren, nur weil er dunkle Stellen in Mohammeds Biografie thematisiert?

So leisten wir uns ein Islambild, das einer Kinderbuchzeichnung gleicht. Demgemäss gibt es einige böse Islamisten, die einem pervertierten Islam nacheifern. Und, es gibt die vielen vernünftigen Moslems, die den «wahren» Islam verstehen und bestens ins System der sedierten europäischen Konsumbürger passen.

Mit der Axt zur Familienehre

Ein solches Schwarz-Weiss-Schema ist natürlich Humbug! Gelegenheit, die dilettantische Publizistik auffliegen zu lassen, gäbe es genügend. Der Pakistani, der unlängst in Zürich seine 16-jährige Tochter mit dem Beil erschlagen hat, war nicht etwa ein «islamischer Terrorist». Seine Tochter hat sich lediglich mit einem 19-jährigen Christen getroffen. Das missfiel dem Vater. Weil seine Tochter die Familienehre verletzte, nahm er sich das Recht, sie abzuschlachten.

Da stellt sich natürlich die Frage, woher hat der Mann die Anweisung für seine Tat? Ist der Mord Ausgeburt eines kranken Hirns? Oder kann sich der Familienterrorist auf islamische Tradition berufen? Wahrheitsgemässe Antworten auf diese Fragen sind für die Sicherheit und das Wohlergehen der westlichen Völker äusserst wichtig! Machen wir uns also daran, die Urgründe des islamischen Terrors ins Auge zu fassen.

Terroristen: Die wahren Nachfolger Mohammeds

Die Wurzeln des Islam wurden vor fast 1'400 Jahren in die arabische Erde getrieben. Wer den Islam verstehen will, muss Mohammed (570-632 n.Chr.) verstehen. Die nachfolgenden Zeilen beweisen, dass Mohammed, indem er die Herrschaft des Islam auch mit brutaler Gewalt durchzusetzen suchte, auch Vorbild für islamische Terroristen wurde. Das bedeutet natürlich nicht, dass jeder Moslem ein Terrorist ist! Es gibt auch im Islam gute Menschen, die in Liebe und Wahrheit ein glückliches Leben im Kreise ihrer Familie suchen. «Liebe» ist eine globale Sprache, die im Herzen eines jeden Menschen unabhängig von Ethnie und Religion anklingt. Ob Menschen diesen Weg der treuen Hingabe wählen, ist ihnen völlig frei gestellt.

Aber es gibt im Islam wie auch im Christentum viele herrschsüchtige Personen, die ihre dominierenden Ziele mit psychischer und physischer Gewalt verfolgen. Fragt man nach der Herleitung der Legitimität ihres Verhaltens, ergibt sich folgende Erkenntnis:

  • Mordende und kriegführende Christen können sich niemals auf das Vorbild und die Anweisungen ihres Religionsgründers Jesus von Nazareth berufen!
  • Mordende und kriegführende Moslems können sich jederzeit ohne Mühe auf das Vorbild und die Anweisungen ihres Religionsgründers Mohammed berufen!

Der Prophet Mohammed war nicht nur ein Mann des Geistes. Er war auch ein brutaler Regent und Kriegsherr. Nachdem man in Mekka seine religiöse und politische Führerschaft nicht akzeptieren wollte, ging Mohammed 622 n.Chr. ins Exil nach Yathrib - dem heutigen Medina.

Aus dem in Mekka verspotteten «Seher» wurde in Kürze ein machtversessener Herrscher, der Auftragsmorde, Plünderungen und Kriege befahl und anführte. Ein erster grausamer Höhepunkt in Medina war die Vernichtung des jüdischen Stammes «Banu Quraiza». Ungefähr siebenhundert Männer wurden bei einem öffentlichen Akt unter Mohammeds Aufsicht geköpft. Frauen und Kinder liess der Prophet in die Sklaverei verkaufen.

Raubzüge und Welteroberung

Um sich Kapital für seinen expansiven Staat zu verschaffen, befahl Mohammed Raubzüge auf Karawanen aus Mekka. Der Aufruf und genauere Anweisungen zu diesen Raubzügen finden sich inklusive der Verfügung, dass zwanzig Prozent der Beute an Mohammed abzuliefern seien (Sure 8,41), im Koran (Sure 8 und 48,20). Natürlich kam es in der Folge zum Krieg, den Mohammeds Armee für sich entschied.

Rund sechzig Prozent der Koranverse handeln von Gewalt und Krieg. Mohammed verfolgte ein klares Ziel: Ein Weltreich unter islamischer Führung. Jede andere Religion sollte dabei überwältigt werden (Sure 61,9). Der Eroberungskrieg - Djihad genannt - ist bis zum Endsieg zu führen (Sure 2,193; 8,12; 8,39; 9,5; 9,29; 47,4). Wer dem Djihad fernbleibt, wird bedroht (Sure 4,95; 8,15f.; 9,81). Die grösste Dynamik erhält der kriegsführende Terror dadurch, dass den Kämpfern, die im Djihad fallen, der sichere Eintritt ins Paradies gewährt wird (Sure 3,157f.; 3,195; 4,74).

In den Jahren 622-632 hat Mohammed selber 27 Feldzüge angeführt und 47 militärische Aktionen befohlen. Ohne Zweifel hat er eine Religion des Schwertes gegründet.

Seine Nachfolger folgten den Anweisungen des Propheten mit Feuereifer. Zwanzig Jahre nach Mohammeds Tod herrschten die Kalifen bereits über ein Weltreich, das Ägypten, Palästina, Syrien, Persien, und Mesopotamien umspannte. Hundert Jahre nach seinem Tod war ganz Nordafrika, Spanien, Portugal sowie Zentralasien bis an die Grenzen Chinas und Indiens islamisch. Lediglich militärische Übermacht stoppte den Siegeszug der Eroberer. So war es Karl Martell, der in der Schlacht von Tours/Poitiers 732 n.Chr. Europa davor bewahrte, islamisch zu werden.

Dass die Nachfolger Mohammeds sich von allem Anfang an bis aufs Blut bekämpften, war im Plan des Propheten nicht vorgesehen. In einer Religion, die auf Gewalt und Unterwerfung baut, ist mörderische Konkurrenz jedoch unumgänglich. Machtansprüche der unterschiedlichen Gruppen und die Ermordung herrschender Kalifen führten schnell zur Spaltung in Schiiten und Sunniten. Im Jahr 657 kam es zum ersten Bürgerkrieg zwischen den rivalisierenden Lagern. Der blutige Zwist hält bis heute an. Natürlich wird er nicht mehr mit dem Schwert geführt, sondern mit Bomben und modernen Waffensystemen.

Ein Meer aus Blut und Tränen

Die westliche Welt lässt sich von der islamischen PR übermässig beeindrucken und lähmen. Immer wieder klagen islamische Führer die «Christen» an wegen dem grossen Blutvergiessen in der Zeit der Kreuzzüge (1096-1396 n.Chr.).

Warum kuschen unsere Politiker und Journalisten nur so kleinmütig? Wir können doch dazu stehen, dass bei den Kreuzzügen vieles aus dem Ruder gelaufen ist. Der ursprüngliche Plan, christliche Pilger im Heiligen Land vor Übergriffen durch Moslems zu schützen, war ein legitimes Ziel. Doch geschah in der Folge viel Unrecht. Wenn wir die Schuld dieser christlichen Geschichte anerkennen, sind wir frei, auch die Gräuel der anderen beim Namen zu nennen.

Folgende ausgewählte Fakten sollen das Bild des gewalttätigen Islam verdeutlichen:

  • Die islamische Gesellschaft wird mit Gewalt diszipliniert. Der Koran verordnet körperliche Strafen, Verstümmelungen (Sure 5,33; 5,38; 8,12; 24,2) und die Blutrache (Sure 17,33).
  • Im 16. Jahrhundert folgte ein erneuter Ansturm auf Europa. Dieses Mal durch die osmanischen Heere (Fall Ungarns 1526; vergebliche Belagerung Wiens 1529; Fall Konstantinopels 1543). Das gefürchtete, hunderttausend Mann starke Heer der Janitscharen bestand aus ehemaligen Christen. In unterworfenen Gebieten musste jeder fünfte christliche Knabe in die osmanische Sklaverei gegeben werden. Dort wurden die Kinder zu fanatischen Moslems und später zu aggressiven Kriegern erzogen.
  • Ab 1663 erneuter Angriff der Osmanen auf Mitteleuropa. Zweite erfolglose Belagerung Wiens mit zweihunderttausend Mann (1683).
  • 1811: Ausrottung der Mameluken.
  • 1826: Vernichtung der Janitscharen.
  • 1863: Krimkrieg auf Grund der Weigerung der Osmanen, christliche Pilger in Jerusalem zu schützen.
  • 1890: Christengräuel in Armenien.
  • 1915: Völkermord in Armenien.
  • 1972: Auftakt zu einem neuen Kapitel des islamischen Terrors durch den Anschlag auf die Olympischen Spiele in München.
  • 1981: Ermordung des friedensbereiten ägyptischen Präsidenten Anwar as-Sadat nach einem entsprechenden Aufruf durch Scheich Omar Abdel Rahman, dem Urheber des ersten Bombenanschlags auf das World Trade Center in New York im Jahr 1993.
  • 1988: 259 Tote bei einem Anschlag auf einen Jumbo der Pan Am durch den libyschen «Volkshelden» al-Megrahi.
  • 1989: Putsch des islamistischen Umar al-Baschir im Sudan. Gross angelegte Raubzüge islamischer Horden im christlich-animistischen Süden mit dem Ziel der Versklavung von Frauen und Kindern. Männer wurden eliminiert. Für Präsident al-Baschir besteht seit 2008 ein internationaler Haftbefehl wegen Völkermord.
  • 2005: Seit Jahren fordert der iranische Präsident Mahmud Ahmadinedschad vor den Augen der Weltöffentlichkeit die Vernichtung Israels.
  • Seit bald 1'400 Jahren werden in islamischen Ländern Christen bedrängt, verfolgt und ermordet. Freiheit und Menschenrechte sind Fremdworte. Moslems, die ihrem Glauben den Rücken kehren, verdienen gemäss islamischem Recht die Todesstrafe.

Einen Weg finden

Die Aufzählung könnte beliebig erweitert werden. Der Vorgang hat nichts zu tun mit blutgeilem Ausbreiten dreckiger Wäsche. Es geht schlicht und einfach darum, die Dinge zu sehen, wie sie sind. Wer sich nicht wagt, Mohammed als Vorbild des islamischen Terrors zu erkennen, kann die Gefahren niemals richtig einschätzen. Er wird sich auf die bösen Terroristen konzentrieren und das Gewalt-Potenzial der Massen unterschätzen.

Wir haben fünfzig Millionen Moslems in Europa. Wir müssen einen Weg finden, wie mit diesem Sachverhalt richtig umzugehen ist. Gewalt und Terror werden uns auch in Zukunft nicht erspart bleiben. Leisten wir uns also keine Sicherheitspolitik, die sich von «Märligeschichten» über den friedlichen Propheten aus Mekka leiten lässt!

Daniel Regli

(Fortsetzung folgt)

Quelle: http://www.schweizerzeit.ch/cms/index.php?page=/News/Mohammed_Vorbild_fuer_islamische_Terroristen-787

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