By Roger | July 17, 2012 3:21 PM CEST

Hans-Olaf Henkel kritisiert Zwangsanleihen als marxistische Umverteilungsfantasien

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Hans-Olaf Henkel kritisiert Zwangsanleihen als marxistische Umverteilungsfantasien

Der frühere BDI- und IBM-Deutschland-Chef Hans-Olaf Henkel hat den Vorschlag einer Zwangsanleihe für Vermögende scharf kritisiert. "Das DIW wird wieder ein wissenschaftliches Institut zur Unterstützung marxistischer Umverteilungsfantasien, zum Stichwortgeber für sozialistische Ideologen", sagte Henkel in einem Interview des Wirtschaftsmagazins "Focus Money".

Hans-Olaf Henkel der ehemlige Chef der BDI

Das Berliner DIW hatte vorgeschlagen, Bürger mit einem Vermögen ab 250.000 Euro (500.000 Euro bei Ehepaaren) über Zwangsanleihen für die Sanierung der öffentlichen Finanzen zur Kasse zu bitten.

"... das muss man jedem Deutschen klarmachen, dass ein solcher absurder Vorschlag Folge der Euro-Krise ist und dass jetzt versucht wird, die Schuldenunion über eine solche Zwangsbesteuerung zu finanzieren."

Solche Vorschläge seien nicht gerade förderlich, um vermögende Steuerzahler bei der Stange zu halten. Henkel wies darauf hin, dass schon 280.000 Deutsche in die Schweiz gezogen seien, Tendenz steigend. Viele Deutsche verließen wegen absurder Steuerpläne die Bundesrepublik. "Wäre ich Mittelständler und hätte die Möglichkeit, würde ich mit Sicherheit Investitionen außerhalb der Euro-Zone präferieren", sagte Henkel.

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