By Roger | July 6, 2012 2:25 PM CEST

Italien verabschiedet Ausgabenkürzungen von 26 Milliarden Euro

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Italien verabschiedet Ausgabenkürzungen von 26 Milliarden Euro

Um die Staatsschulden zu reduzieren hat die italienische Regierung eine Senkung der Ausgaben von über 26 Mrd Euro innerhalb der nächsten drei Jahre genehmigt.

Italiens Ministerpräsident Mario Monti

Der italienische Ministerpräsident Mario Monti kündigte an, das Haushaltsdefizit in diesem Jahr von 8 Prozent auf 1,7% zu senken und des Landes 1950 Milliarden Euro Schulden zu reduzieren, um der Europäischen Union gerecht zu werden.

Die Sparmaßnahmen enthalten eine 10-prozentige Reduktion der Zahl der Beamten, verminderte Ausgaben für Gesundheit, eine Halbierung der Zahl der Provinzregierungen und die Reduzierung der Führungspositionen im öffentlichen Sektor um 20 Prozent.

Die Regierung erwartet Einsparungen von 4,5 Milliarden Euro bereits im laufenden Jahr und weitere 10,5 Milliarden Euro im Jahr 2013. 2014 sollen mit den Maßnahmen 11 Milliarden Euro eingespart werden.

Die Regierung betonte, dass diese Sparmaßnahmen den Vorteil bringen, dass das Land den unpopulären Anstieg der Mehrwertsteuer um 2 Prozent auf die zweite Hälfte des Jahres 2013 verschieben kann.

Inzwischen haben italienische Gewerkschaften bereits damit gedroht, gegen die Entlassungen im öffentlichen Sektor auf die Straße zu gehen.

Letzte Woche beim EU-Gipfel hatte Mario Monti hart für Intervention an den Anleihemärkten gekämpft, um damit die Finanzierungskosten zu senken. Unterdessen haben die europäischen Staats- und Regierungschefs eine Lockererung der Anforderungen an Anforderungen für neue Rettungspakete vereinbart.

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