By Roger | June 20, 2012 4:26 PM CEST

Nigel Farage: Barroso und seine Gefährten sind Kommunisten!

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Nigel Farage: Barroso und seine Gefährten sind Kommunisten!

Nachdem EU-Kommissionspräsident Barroso erklärte, die USA, bzw. Investoren aus den USA, seien Schuld am Beginn der Eurokrise, nannte Nigel Farage diesen in einem Interview mit Fox News einen „Idioten", der früher sogar Mao Tse Tung unterstützte.

Nigel Farage im Interview mit Fox News

Unter der Clinton-Regierung, als Greenspan für die Fed verantwortlich war, sind tatsächlich Fehler im US-Bankensektor gemacht worden. Einige dieser Fehler hätten auch Auswirkungen auf das europäische Festland gehabt, so Nigel Farage.

„Aber der Grund für die Eurokrise ist, dass die völlig unterschiedliche Länder in eine künstliche Währung gesteckt haben. Zusätzlich haben sie auch noch Regeln erstellt, ... welche Teile Europas in Drittweltländer verwandeln werden."

Auf die Frage, wohin all diese Milliarden von eurpäischen Rettungsgeldern fließen, antwortete Farage: „Die Gelder werden durch die Regierungen direkt zu den Banken der Mitgliedstaaten geleitet, welche diese Rettungsgelder bezahlten. Im Falle Spaniens ist es anders. Die einzigen Käufer für spanische Staatsanleihen sind spanische Banken. So geben also die EU-Kommission und die EZB den spanischen Banken Geld, um spanische Schulden zu kaufen. Das ganze ist doch ein verdammtes Betrugsspiel. Es ist das gleiche Geld welches herumzirkuliert. Am Ende des Tages wird alles den Bach runter gehen," so Farage.

Dadurch, dass dieses Geld nicht das Geld von Investoren ist, sondern von Steuerzahlern, geht nun im nördlichen Europa langsam eine Revolution von statten, erklärt Farage. Sei es in Finnland, in den Niederlanden, überall werden Parteien gewählt, die EU- und vorallem eurokritisch sind. „Es sind große Veränderung, die in Europa vorgehen. Der Grund dafür liegt darin, dass wir von Leuten, die eigentlich Kommunisten sind, in eine totale Katastrophe geführt wurden."

Farages Partei glaubt an, wie es die Amerikaner nennen, libertäre Werte: Der Staat soll nur so wenig Steuern einziehen wie möglich, und in das Privatleben seiner Bürger so wenig wie möglich intervenieren.

In den letzten 50 Jahren haben wir die Sowjetunion erlebt, ein System mit einer zentralen Steuerung aller Lebensbereiche seiner Bürger. Dieses System ist in allen Aspekten, sei es politisch und auch wirtschaftlich, gescheitert.

Doch was wir nun in Brüssel machen, ist der Versuch der Wiederbelebung dieses Konstrukts. „Eine zentralistische undemokratische Regierung, die von Technokraten geleitet wird, die nicht demokratisch gewählt wurden... Darum glaube ich nicht, dass dieses ganze Ding irgendwie verbessert werden kann. Ich glaube, wir müssen das ganze abbrechen und wieder zu einem Europa der demokratischen und unabhängigen Nationalstaaten zurückkehren."

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