By Roger | June 18, 2012 6:35 PM CEST

Marc Faber über die Griechenlandwahl und Zukunft des Euro

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Marc Faber über die Griechenlandwahl und Zukunft des Euro

In einem Telefon-Interview mit CNBC sagte Faber, dass die neue griechische Regierung wohl entscheiden wird, weiterhin im Euro zu verbleiben. Dadurch werden die Probleme in der Eurzone wieder einmal ein wenig aufgeschoben. „Sie werden die Sparmaßnahmen, die von ihnen erwartet werden, nicht durchführen," sagte Faber.

Marc Faber im Interview mit CNBC

„Ich weiss nicht, was das Resultat daraus sein wird. Es ist aber möglich, dass die Deutschen irgendwann die Geduld verlieren werden und ihrerseits aus der Eurozone austreten werden," orakelt Faber.

Langfristig gesehen, in drei bis fünf Jahren, wird die Eurozone zusammenbrechen, da die schwachen Volkswirtschaften wie Griechenland, Italien, Spanien und Portugal den politischen Willen nicht aufbringen können, die notwendigen Reformen und Sparmaßnahmen durchzuführen. Die starken Länder hätten auf der anderen Seite keinen politischen Willen für diese Länder ewig zu bezahlen.

Natürlich würden die Deutschen bei einem Ausstieg aus dem Euro eine starke Aufwertung der Deutschen Mark erleben, da Kapital sofort aus Europa zufliessen würde. Das sei aber, sagt Faber, nicht schlimm, da beim Import von Rohstoffen eine starke Währung hilfreich ist. Auf die Lohnkosten alleine komme es nicht an.

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