By Roger | June 11, 2012 1:51 PM CEST

Ägyptischer Präsidentschaftskandidat: Jerusalem soll Hauptstadt der Vereinigten Staaten der Araber werden

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Ägyptischer Präsidentschaftskandidat: Jerusalem soll Hauptstadt der Vereinigten Staaten der Araber werden

„Sollte der Kandidat der Muslimbruderschaft Mohammed Mursi zum nächsten ägyptischen Präsidenten gewählt werden, so wird nicht mehr Kairo die Hauptstadt Ägyptens sein, sondern Jerusalem", sagte der hochrangige Kleriker Safwat Hagazy im ägyptischen Fernsehen.

Ägypten-Flagge

Das Video wurde bisher auf Youtube mehr als 130.000 Mal angesehen. „Nicht Kairo, Mekka oder Medina sondern Jerusalem soll mit Allahs Hilfe unsere Hauptstadt werden. Unter Mursi werden die arabischen Nationen wieder eine Macht mit Jerusalem im Mittelpunkt. Entweder werden wir in Jerusalem beten oder als Märtyrer sterben," sagte er in einem Video welches am Dienstag vom religösen Sender Annas TV ausgestrahlt wurde.

"Die Vereinigten Staaten der Araber werden in den Händen dieses Mannes [Mursi] und seiner Anhänger wieder hergestellt werden. Die Hauptstadt des [muslimischen] Kalifats wird mit Gottes Willen Jerusalem sein ", sagte Hegazy. Die Massen jubelten, schwenkten die ägyptische Fahne zusammen mit der Fahne der islamistischen Hamas-Gruppe, die den Gazastreifen regiert.

"Morgen wird Mursi befreien Gaza", skandierten die Massen.

"Ja, wir werden entweder in Jerusalem zu beten, oder wir werden dort gemartert werden", sagte Hegazy.

Mursi wird Ägyptens Ex-Premier Ahmed Shafiq an der Wahl am Wochenende des 16. und 17. Juni herausfordern. Um von den eigenen Problemen im Volk abzulenken, wie hohe Arbeitslosigkeit und mangelnde Wirtschaft, wird die Aufmerksamkeit immer mit Hass auf den jüdischen Nachbar gerichtet. Was in Ägypten passiert ist nicht nur ein Warnzeichen für Israel, sondern noch mehr für die übrigen arabischen Völker, die ebenso einen Aufstand durchmachten, schreibt IsraelHeute. Die Revolutionen in den arabischen Ländern, die allgemein als Arabischer Frühling vermarktet werden, garantiert den Arabern in den jeweiligen Ländern keine bessere Zukunft, eher das Gegenteil.

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