By Roger | February 9, 2012 11:25 PM CET
Fritz Vahrenholt: "Stillstand der Erwärmung in den letzten 10 bis 13 Jahren"
Fritz Vahrenholt: "Stillstand der Erwärmung in den letzten 10 bis 13 Jahren"
„Wir brauchen eine Erklärung für den Stillstand der Erwärmung in den letzten 10 bis 13 Jahren", sagt Professor Fritz Vahrenholt, „das könnte zu einer neuen Gewichtung führen". Die Achse des Guten sprach mit Fritz Varenholt, Autor des in diesen Tagen erscheinenden Buches „Die kalte Sonne - warum die Klimakatastrophe nicht stattfindet".

„Wir haben eine Situation, dass Deutschland auf den Ausbau der Photovoltaik gesetzt hat in einem Masse, dass in Zukunft keine Finanzmittel mehr vorhanden sind, um weitere Anstrengungen vorzunehmen. 50 Prozent der Weltkapazität steht in Deutschland mit einer Sonneneinstrahlung wie etwa Alaska. Das ist wirklich unvernüftig, und ist, so glaube ich, geschuldet einer Überempfindlichkeit: ‚Wir müssen ganz viel ganz schnell tun'. Und hat damit am Ende genau das Gegenteil bewirkt. Wir bewirken damit keine besonderen Verminderungen von CO2-Emissionen. Aber wir haben sehr sehr viel Geld dafür ausgegeben."
Politik.ch schreibt zu diesem Thema treffend formuliert:
„Hunderttausende Christen treten alljährlich aus der Kirche aus. Das erregt kaum Aufsehen. Doch wenn ein Bischof vom Glauben abfällt, ist es ein Paukenschlag. Ganz ähnlich verhält es sich mit dem Glauben an die Klimakatastrophe. Nur noch 31 Prozent der Deutschen fürchten sich vor globaler Erwärmung. 2006 waren es noch genau doppelt so viele. Und jetzt verstärkt ein Schwergewicht die Reihen der Ungläubigen. Fritz Vahrenholt, einer der Väter der deutschen Umweltbewegung, vertraut den Vorhersagen des Weltklimarats (IPCC) nicht mehr. Und auch nicht den Szenarien des Potsdam Instituts, das Kanzlerin und Umweltminister berät und seit Jahren den Klimaalarm ausruft."
Die kalte Sonne from tim maxeiner on Vimeo.


