By Roger | January 31, 2012 12:04 AM CET
Antisemitismus: Jerusalemer Mufti Muhammad Hussein hetzt gegen Juden
Antisemitismus: Jerusalemer Mufti Muhammad Hussein hetzt gegen Juden
Seit seiner Ernennung zum Mufti von Jerusalem hat Muhammad Hussein auf jeder sich bietenden Bühne seine Hetzreden zu Gehör gebracht, so auch am 9. Januar auf der Feier zum 47. Jahrestag der Fatah-Gründung.

Wie eine Schallplatte mit Sprung zitierte der Mufti in seiner Rede eine dem Propheten Mohammed zugeschriebene Aussage, nach der der jüngste Tag nicht kommen wird, bis die Juden nicht durch die Muslime vernichtet sein würden, schreibt HaGalil.
Nach dieser Stelle zufolge wird ein Stein seinen Mund öffnen (ein Stein mit Mund?!) und einen Juden verraten, der sich hinter ihm versteckt. Nur der Bocksdorn-Baum wird dem Juden vor seinem sicheren Tod Zuflucht bieten.
Auch das Koran-Zitat wonach Juden die Nachfahren von Affen und Schweinen sein sollen, fehlte an dieser Konferenz nicht.
Israels Generalstaatsanwalt Jehuda Weinstein hatte in der vergangenen Woche strafrechtliche Ermittlungen gegen Mohammed Hussein angeordnet.
Auch die EU, die sonst nur die Siedlungspolitik Israels kritisiert, hat sich in diesen Fall eingeschaltet. "Die Stadt Jerusalem ist den drei Religionen heilig. Alle Religionsführer sollten auf Würde und Gerechtigkeit für die Menschen aller Glaubensrichtungen hinarbeiten", hieß es in einer Pressemitteilung der EU-Botschaft in Israel.
Die EU verwirft energisch jegliches "Werben für nationalen, rassistischen oder religiösen Hass, weil das dem Anstacheln von Diskriminierung, Feindschaft und Gewalt entspricht", so die Diplomaten.
Und weiter hieß es dort, dass "alle Parteien" gemäß den Vorgaben der "Roadmap" des Nahostquartetts (EU, UN, USA, Russland) verpflichtet sind, jegliche Hetze einzustellen.





