By Brutus | December 22, 2011 5:48 PM CET

Martini Kisser

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Der Martini ist ein klassischer Cocktail. Als trockener Shortdrink zählt er zu den Aperitifs und besteht in der Regel aus Gin oder Wodka und Wermut (frz. Vermouth).

Als Vorläufer und nahe „Verwandte" des Martini Cocktails gelten der Turf Club, der Marguerite, der Manhattan und schließlich der Martinez. Oft wird die Erfindung des „Martinez" dem Manhattaner Barmixer Professor Jerry Thomas zugeschrieben, allerdings wurde der Drink erst posthum in die 1887 erschienene, überarbeitete Ausgabe seines „Bartender's Guide and Bon Vivant's Companion" aufgenommen (neben süßem Old Tom Gin und Wermut enthielt sein Martinez noch Maraschino und Boker's Bitters).

Zusammensetzung und Zubereitung eines Martini sind unter seinen Fans höchst umstritten und werden, vorzugsweise begleitet vom Genuss desselben, leidenschaftlich diskutiert. In einem sind sich alle einig: das wichtigste bei der Zubereitung und beim Servieren eines Martini ist Stil. Auch darüber, dass die wenigen Zutaten von bester Qualität sein sollten, herrscht Einigkeit.

Ein Martini wird entweder auf Eiswürfeln im Rührglas gerührt oder im Shaker auf Eis geschüttelt und anschließend in das Trinkglas abgeseiht. Da er stets „straight up" serviert wird, das Eis also im Strainer zurückbleibt, werden für gewöhnlich auch die Gläser vorgekühlt. Aroma und Geschmack des Getränks hängen nicht zuletzt von der Kälte ab. Wird sie nicht erreicht, kann ein Martini fad schmecken, was bei zu wenig oder zu warmem Eis, oder zu kurzem Rühren oder Schütteln passiert. Zu wenig oder zu warmes Eis führt dazu, dass der Martini durch das Schmelzwasser verwässert. Umgekehrt ist ein gewisser Anteil von Schmelzwasser aber meist erwünscht und trägt zu einem runden Geschmacksbild bei. Als Garnitur wird entweder eine ungefüllte, in Lake (nicht Öl) eingelegte, grüne Olive mit Stein verwendet, oder der Drink wird mit einem dünnen Stück Schale einer unbehandelten Zitrone „abgespritzt", damit die darin enthaltenen Öle die Flüssigkeit benetzen. Die Zitronenschale landet danach im Drink, die Oliven werden oft auch separat serviert.

Klassisch wird ein Martini gerührt, da sich die Spirituosen leicht verbinden und der Drink im Glas klar ist. James Bond bevorzugt seine Martinis hingegen geschüttelt. Dadurch wird der Drink zwar schneller kalt, ist aber im Glas zunächst milchig-trüb und klärt sich erst mit der Zeit, wenn die kleinen Luftbläschen aufsteigen. Um kleinste Eissplitter zurückzuhalten, wird beim Abseihen eines geschüttelten Martini ein zusätzliches feines Sieb verwendet.

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