By Brutus | December 9, 2011 12:43 AM CET

Marc Faber: EU-Bürokraten schlafen, essen und spielen den ganzen Tag Golf

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Marc Faber: EU-Bürokraten schlafen, essen und spielen den ganzen Tag Golf

Marc Faber über das Resultat des EU-Gipfels in Brüssel: „Die werden am Freitag mit irgend einer schönen Erklärung rauskommen, um Vertrauen im Markt zu erzeugen."

Marc Faber im Interview mit Reuters am 8. Dezember 2011

Als die Eurozone geschaffen wurde, hat man in den Verträgen die Konvergenzkriterien festgelegt: Kein Land darf Schulden haben von mehr als 60 Prozent des BIP, kein Land darf ein grösseres jährliches Defizit ausweisen von mehr als 3 Prozent des BIP. „Doch niemand hat dieses Versprechen gehalten. Das erste Land, welches die Verträge verletzt hatte, war Deutschland... Man muss sich fragen, was diese Bürokraten den ganzen Tag machen, Schlafen, Essen oder Golf spielen? Gewiss haben sie sich nicht um ihren Haushalt gekümmert", so Marc Faber.

Das gleiche sei hier in den USA los. Die Politiker kümmern sich nicht um die Wurzel der Probleme. Sie bekämpfen die Symptome, indem sie frisches Geld drucken. Das paradoxe an der Situation sei ja, dass wir durch zu viel Staatsausgaben und einer zu hohen Verschuldung in die Krise geraten sind, aber um aus der Krise herauszukommen, sollen wir nun noch mehr Geld ausgeben und die Verschuldung noch höher schrauben. „Ich bin damit nicht einverstanden, doch das ist die Sichtweise der Keynsianer", sagt Marc Faber.

Mit zusätzlichen Schulden könne man weder Wohlstand noch wirtschaftliches Wachstum erschaffen. Es ist schon lange der Punkt erreicht worden, an dem neue Schulden keine wirtschaftliche Aktivitäten mehr auslösen. Doch was sie auslösen sind Blasen in den Märkten.

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