By Roger | October 17, 2011 11:08 PM CEST

Geert Wilders: „Wir werden uns nie entschuldigen frei zu sein"

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Geert Wilders: „Wir werden uns nie entschuldigen frei zu sein"

Geert Wilders der Vorsitzende der holländischen „Partei für die Freiheit" hielt vor zwei Jahren in Washinton eine bemerkenswerte Rede über die Freiheit. Damals versetzte er sein Publikum in Extase. Wilders: „Wir werden uns nie entschuldigen frei zu sein. Wir geben niemals auf. Es gibt keine größere Kraft als freie Menschen, die für die Sache der Freiheit kämpfen."

Die Rede, die Wilders damals im Omni Shoreham Hotel hielt, wurde von Pamela Geller, Produzentin des Webseite AtlasShrugs.com organisiert.

Mit einem Seitenhieb auf die britischen Behörden, die ihn im Februar des Jahres 2009 nicht nach Großbritanniens einreisen ließen, um dort ebenfalls eine Rede zu halten, dankte Wilders den US-Behörden, ihn in dieses großartigen Land gelassen zu haben. Er witzelte: „Es ist immer eine Freude, wenn man eine Grenze überqueren kann, ohne gleich mit dem ersten Flugzeug wieder zurück geschickt zu werden." Die britischen Behörden schienen damals wohl Angst davor zu haben, dass der Produzent des Filmes Fitna einheimische Muslime zu Protestaktionen animieren würde. Doch in den USA war es Wilders nicht nur erlaubt, eine Rede zu halten, er konnte den Film Fitna auch gleich im Kapitol, durch eine Einladung von Senator Jon Kyl, selbst vorstellen.

Im Omni Shoreham erläuterte Wilders dann kraftvoll die Notwendigkeit der freien Rede: „Die wahre Frage ist doch, soll die freie Rede nur noch hinter Gittern gebraucht werden? Und die noch bedeutendere Frage für den Westen ist, lassen wir unsere Kinder in Europa die Werte von Rom, Athen und Jerusalem erlernen oder die Werte von Mekka, Teheran und Gaza?"

Wilders rief damals dazu auf, dem Beispiel von Ronald Reagan zu folgen: „Im Jahr 1982," sagte er dem begeisterten Publikum im Omni „hielt Präsident Reagan eine Rede, die nur sehr wenige Menschen gerne hören. Reagan rief den Westen dazu auf, den Kommunismus abzulehnen und die Freiheit zu verteidigen. Er führte den Begriff ‚Reich des Bösen' ein. Reagans Rede ist ein Aufruf an uns, unsere Freiheit zu bewahren. Ich zitiere: ‚Wenn die Geschichte uns etwas lehrt, dann lehrt sie uns, dass Selbsttäuschung angesichts unerfreulichen Tatsachen eine Dummheit ist. Was Reagan meinte ist, dass man nicht vor der Geschichte weg laufen kann, man kann nicht fliehen vor den Gefahren von Ideologien, die da draußen sind, um uns zu zerstören. Zu verleugnen ist nie eine Option."


Quelle:
http://www.humanevents.com/article.php?id=30918

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