By rb | September 14, 2011 8:52 AM CEST

Karl Albrecht Schachtschneider: Grenzen der Religionsfreiheit am Beispiel des Islam

mehr zu Politik

Karl Albrecht Schachtschneider: Grenzen der Religionsfreiheit am Beispiel des Islam

Ein bemerkenswertes Buch, das zum Nachdenken und zur Diskussion anregt und zumindest sehr streitbar ist! Der Islam erfüllt in keiner Weise die Anforderungen, mit denen sich Religionsfreiheit dauerhaft einrichten lässt, argumentiert Karl Albrecht Schachtschneider. Denn er enthält einen Totalitätsanspruch.

Karl Albrecht Schachtschneider: Grenzen der Religionsfreiheit am Beispiel des Islam

Bei Religionsfreiheit denkt man an ein ungestörtes, gemütliches Nebeneinander von Dom, Kirche, Synagoge und Dorfkapelle. Wohl wissend, dass darum jahrhundertelang Kämpfe tobten und Scheiterhaufen brannten. Doch die Religionsverhältnisse haben sich bei uns aufgrund der Säkularisierung des Staates beruhigt und geklärt.

Das Bundesverfassungsgericht hat die Freiheiten des Glaubens und des Bekenntnisses und die Gewährleistung der ungestörten Religionsausübung zu einem vorbehaltlosen Grundrecht der Religionsfreiheit zusammengefaßt und dieses nicht nur weit ausgedehnt, sondern auch in einen denkbar hohen Rang gehoben.

Die Ausübung des mohammedanischen Glaubens (= Islam) ist in Deutschland durch das Grundgesetz NICHT gedeckt. Im Gegenteil - die Ausübung verstößt gegen das Grundgesetz. Mit dieser These rüttelt der Staatsrechtler und Jura-Professor Karl Albrecht Schachtschneider am Artikel 4 unserer Verfassung. Dieser Artikel garantiert die Religionsfreiheit und formuliert in Absatz 2 wie folgt: "Die ungestörte Religionsausübung wird gewährleistet."

Kernthese von Prof. Schachtschneider ist: Der Islam ist eine direkt von Gott gegebene Religion, die das Leben in Gänze bestimmt. "In Gänze" heißt also, auch das politische Leben. Das Recht ist der Koran, ausgedrückt durch die Scharia. Verstoßen bei uns Religionsregeln gegen die staatlichen Gesetze, sind die Staatsgesetze bindend. Im Islam wären die Staatsregeln ungültig, weil sie nicht dem Koran, der Religion, entsprechen. Ein pluralistisches System, in dem viele Meinungen im Diskussionsprozess mehrheitsbildend zu einem Ergebnis führen, kann es daher im Islam nicht geben. Der Islam ist daher, so Schachtschneider, nicht "pluralismusfähig" und entspricht daher nicht dem Grundgesetz.

Religionen dürfen auf das politische Leben keinen Einfluss gewinnen. Mehr als ihre Duldung, die Toleranz des Staates und der Bürger, können sie nicht beanspruchen. Nicht nur der Staat hat den Religionen gegenüber Neutralität zu wahren, sondern auch die Gläubigen dem Staat gegenüber. Die Bürger müssen in der Republik bürgerlich sein und die Republik darf das Religiöse nicht in die Politik eindringen lassen.

Quellen:
http://www.zukunftskinder.org/?p=74
http://www.european-circle.de/lesen-leute/lesen-leute-buecher/datum/2011/09/13/streitbare-these-ausuebung-des-islam-verstoesst-gegen-grundgesetz.html
http://koptisch.wordpress.com/2011/06/01/grenzen-der-religionsfreiheit-am-beispiel-des-islam/

duncker und humblot - berlin
Karl Albrecht Schachtschneider: Grenzen der Religionsfreiheit am Beispiel des Islam
This article is copyrighted by International Business Times.
Bookmark

Diskutieren

Als Gast kommentieren, oder einloggen zum editieren und weiteren Funktionen.
*Name
International Business Times Secutiry Check
Bestätigungs-Code