Notenbank warnt vor zu großen Bedenken über Entwicklung auf Finanzmärkten
06 Februar 2010 | 3:34 PM CET
Nach Einschätzung der südkoreanischen Notenbank sind zu große Bedenken über die jüngste Entwicklung auf den globalen Finanzmärkten unangebracht.
Zwar sorgten Finanzprobleme in der Euro-Zone, Chinas Sparpolitik und angestrebte Reformen des Finanzwesens in den USA für Instabilität. Jedoch drohe der Weltwirtschaft keine zweite Rezession, ein „Double Dip“, hieß es in einem Bericht über die Einschätzung der jüngsten Unsicherheitsfaktoren auf dem globalen Finanzmarkt.
Außerdem sei das Risiko eines Zahlungsausfalls von EU-Staaten, darunter Griechenland, Irland, Spanien und Portugal, gestiegen. Die Staaten könnten jedoch mit Hilfe des Auslands aus der Krise herausfinden. Bis zum Inkrafttreten der Reformen in den USA werde noch viel Zeit vergehen. In deren Zuge könnten auch Restriktionen stark gelockert werden. Die südkoreanische Zentralbank geht davon aus, dass eine Sparpolitik in China nicht zu einem Schrumpfen der Realwirtschaft führen werde.
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