Apple will mit iPad dritten Streich landen 28. Januar 2010, 08:02 CET
Apple will mit einem Tablet-Computer zum dritten Mal den Markt für Verbraucherelektronik aufmischen. ![]() Typing is demonstrated on the new Apple "iPad" during the launch of the tablet computing device in San Francisco, California, January 27, 2010. Photo:Reuters
![]() ![]() Nach dem iPod und iPhone soll der am Mittwoch vorgestellte iPad eine ganz neue Kategorie von Geräten zwischen Laptops und Smartphones begründen, wenn es nach Konzernchef Steve Jobs geht. Mit dem iPad führt Apple außerdem einen Online-Buchladen ein, eine Parallele zu dem bestehenden iTunes-Musikladen. Der Vorstellung des tragbaren Computers mit dem Aussehen eines großen iPhones gingen wochenlange Spekulationen voraus. Jobs gab das Gewicht des "magischen und revolutionären" iPad mit 1,5 Pfund und die Dicke mit 1,2 Zentimeter an. Die Batterielaufzeit soll zehn Stunden betragen und die Standby-Zeit mehr als ein Monat. Das Grundmodell kostet in den USA $499 Dollar (etwa 356 Euro, ohne Steuern). Der Name iPad leitet sich von dem englischen Wort "pad" für Notizblock ab. Die Vorderseite des Geräts besteht fast nur aus dem berührungsempfindlichen Bildschirm mit einem Durchmesser von knapp zehn Zoll (25 Zentimeter). Der Benutzer kann damit Filme, Fernsehsendungen und Musik abspielen, im Internet surfen und E-Mails verschicken, Spiele spielen und viele Apps des iPhones laufen lassen. Angetrieben wird der iPad mit einem von Apple entwickelten Prozessor, dem A4. An Speicher wird zwischen 16 und 64 Gigabyte angeboten. Apple-Aktien lagen zu Beginn der Vorstellung bis zu zwei Prozent im Minus, stiegen dann im Verlauf auf bis zu zwei Prozent ins Plus und beendeten den Handel knapp ein Prozent teurer. Alle Varianten des iPad werden mit WiFi für Internet-Verbindungen ausgeliefert, für einen Aufpreis auch mit UMTS. Apple arbeitet dabei weiter mit AT&T zusammen, was die Aktie des Telekomunternehmens 1,2 Prozent in die Höhe hob. Als Lesegerät für elektronische Bücher setzt es das freie ePub-Format ein. In diesem Bereich tritt der iPad gegen den Kindle von Amazon.com an. Tablet-Computer gibt es bereits seit mehreren Jahren, allerdings führen sie ein Nischendasein. Kritiker bemängeln unter anderem die schlechten Batterielaufzeiten. Über die Einführung eines Apple-Tablet-Computers war wochenlang spekuliert worden. Der Konzern hatte sich zu den Gerüchten nicht geäußert. Bis zuletzt war selbst der Name nicht bekannt, spekuliert wurde über "iTablet" oder "iSlate". Copyright 2009 Reuters. Alle Rechte vorbehalten. Dieses Material darf nicht veröffentlicht, übertragen, umgeschrieben oder weiterverbreitet werden.
1.
Apfelkern
Jan 28, 2010 8:56am ![]()
Magisch und revolutionaer - aha! Im Marketing sind sie ja wirklich gut, und das ist eniger gut fuer uns Konsumenten, weil wir dann zuviel bezahlen. Andererseits ist die Apple-Hardware wirklich das Beste, was ich aus eigener Erfahrung bestaetigen muss... Moeglicherweise werde ich auch hier zuschlagen muessen, sollte es in 6 Monaten wirklich das beste Pad am Markt sein.
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