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Dutzende Tote und Verletzte bei Zugunglück in Russland - Anschlag vermutet



28. November 2009, 07:47 EDT

Beim schweren Zugunglück zwischen Moskau und Sankt Petersburg sind nach den jüngsten Angaben mindestens 25 Menschen getötet und 95 weitere verletzt worden. 19 Zuginsassen werden vermisst.

Das teilte die russische Gesundheits- und Sozialministerin Tatjana Golikowa mit. Ihr zufolge werden unter dem Zugwrack bis zu sieben Eingeschlossene vermutet.

Nach Angaben des Katastrophenschutzministeriums wurden Verletzte teils mit Hubschraubern und teils mit dem Hochgeschwindigkeitszug „Sapsan" evakuiert.

Der von Moskau nach St. Petersburg fahrende Schnellzug "Newski Express" mit 682 Insassen war am Freitagabend im Gebiet Weliki Nowgorod entgleist. Als Ursache galt zunächst ein Stromausfall. Später teilte die Russische Bahn RZD mit, dass ein Sprengstoffanschlag nicht ausgeschlossen werde.

Augenzeugen berichteten von einem großen Krater an der Unglücksstelle. Aus Sicherheitskreisen hieß es, dass unter dem neunten Waggon vermutlich eine Bombe explodiert war.

Im August 2007 war bereits ein Bombenanschlag auf den „Newski Express" verübt worden. Damals waren 60 Menschen verletzt worden.

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© RIA Novosti
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