CSU-Politiker fordert von Österreich Hilfe für Hypo Alpe Adria 20. November 2009, 08:31 CET
Ein ranghoher CSU-Politiker hat von Österreich einen maßgeblichen Beitrag zur Rettung der dort ansässigen BayernLB-Tochter Hypo Alpe Adria gefordert. ![]() The headquarters of Hypo Alpe Adria bank is pictured in Klagenfurt in Austria's Carinthia province April 23, 2009.
![]() ![]() "Ich kann mir nicht vorstellen, dass wir alleine mit dem Geld der bayerischen Steuerzahler die Hypo Alpe Adria sanieren", sagte Ernst Weidenbusch der "Süddeutschen Zeitung" (Freitagausgabe) einem Vorabbericht zufolge. Weidenbusch leitet die Parlamentarische Kontrollkommission für die Bayerische Landesbank. Zuvor hatte die österreichische Finanzmarktaufsicht (FMA) erklärt, die BayernLB müsse ihrer Kärntner Tochter bei der außerordentlichen Hauptversammlung am 10. Dezember eine Kapitalspritze bewilligen. Die Hypo gehört zu 67 Prozent der BayernLB, die österreichische Versicherung Grawe hält 20,5 Prozent und das Land Kärnten hält weitere 12,4 Prozent. Während die BayernLB ihre Bereitschaft erklärt hat, weiteres Kapital einzuschießen, hat die Grawe bisher eine Stellungnahme dazu abgelehnt. Das Land Kärnten lehnt eine Beteiligung an einer Kapitalerhöhung mit der Begründung ab, sich diese nicht leisten zu können. Es hat die österreichische Regierung gebeten, Kapital zuzuführen. Copyright 2009 Reuters. Alle Rechte vorbehalten. Dieses Material darf nicht veröffentlicht, übertragen, umgeschrieben oder weiterverbreitet werden.
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