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US-Konjunkturdaten verhelfen Asien-Börsen zu Gewinnen



06. November 2009, 07:09 CET

Konjunkturoptimismus nach den jüngsten US-Arbeitsmarktdaten hat am Freitag die Börsen in Fernost beflügelt.

Vor allem die Aktienmärkte in Korea, Singapur, Hongkong und auch Australien strichen zum Wochenausklang saftige Gewinne ein. In Tokio hielten sich die Zuwächse dagegen in Grenzen. Dem Markt fehle es nach dem Ende der Bilanzsaison etwas an Impulsen, sagten Händler. Exportwerte wie Canon verhalfen aber auch dem Nikkei zu einem Plus, während sich der breiter gefasste Topix mit einem Minus aus der Handelswoche verabschiedete. Auch Technologiewerte waren in Japan gefragt.

Der 225 Werte umfassende Nikkei-Index schloss in Tokio gut 0,7 Prozent im Plus bei 9789 Zählern. Der breiter gefasste Topix-Index verlor 0,1 Prozent auf 874 Punkte. Die Börsen in Korea und Singapur gewannen jeweils 1,3 Prozent, der Aktienmarkt in Hongkong legte 1,7 Prozent und die Börse in Australien 1,9 Prozent zu.

Arbeitsmarktdaten aus den USA gaben Hoffnungen auf eine rasche Erholung der Wirtschaft neue Nahrung. Die Erstanträge für US-Arbeitslosenhilfe fielen in der Vorwoche auf den niedrigsten Stand seit zehn Monaten. Einige Anleger warteten aber den zentralen Arbeitsmarktbericht der US-Regierung am Freitag ab.

Unterdessen waren in Tokio vor allem Exportwerte gefragt, Titel wie Canon konnten ihre Verluste vom Vortag mehr als wettmachen. Neben den Canon-Papieren, die sich um 1,8 Prozent verteuerten, gewannen auch Honda und Sony. Der Autohersteller lag 0,5, der Elektronikriese 1,6 Prozent im Plus.

Ebenfalls im Fokus standen die Titel von Japans größtem PC-Herstellers NEC Corp. Sie schnellten gut zehn Prozent in die Höhe, obwohl sich das Unternehmen über die Ausgabe neuer Aktien bis zu 1,5 Milliarden Dollar frisches Geld besorgen will. Marktanalysten erklärten, die Aussicht auf eine Kapitalerhöhung sei seit Monaten bekannt gewesen und habe auf den NEC-Kurs gedrückt. Pioneer-Aktien verteuerten sich nach einer Heraufstufung um fast neun Prozent.

Zu den Verlierern gehörten dagegen die Papiere der angeschlagenen Fluggesellschaft Japan Airlines, die 1,8 Prozent nachgaben. Die Fluglinie hatte angekündigt, 17 weitere Strecken zu streichen. Auch Toyota musste nach den enttäuschenden Quartalszahlen vom Vortag ein Minus von 1,7 Prozent verkraften.

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