IG Metall: GM-Ankündigungen reichen gerade für Sozialpläne 05. November 2009, 09:55 CET
Die IG Metall hat die Sanierungspläne des Autobauers General Motors für die deutsche Tochter Opel kritisiert. ![]() Workers arrive for a shift change at the Opel plant in Bochum early November 4, 2009. Photo:Reuters
![]() ![]() Die von GM in Aussicht gestellten drei Milliarden Euro reichten gerade aus, um Sozialpläne und Werksschließungen zu finanzieren, sagte IG-Metall-Bezirksleiter und Opel-Aufsichtsratsmitglied Armin Schild am Donnerstag im ZDF. Deshalb sei diese Summe genau genug, um eine Schrumpfungspolitik vergangener Jahrzehnte fortzusetzen. Zugleich warnte er den Konzern davor, die Arbeitnehmer unter Druck zu setzen. "Wer sich erpressen lässt, kann nicht verhandeln", sagte Schild. "Die IG Metall und die Arbeitnehmer bei Opel werden sich nicht erpressen lassen, und das werden wir auch beweisen." Für den Tagesverlauf hat die Gewerkschaft an den vier deutschen Opel-Werken zu Protestkundgebungen aufgerufen. Copyright 2009 Reuters. Alle Rechte vorbehalten. Dieses Material darf nicht veröffentlicht, übertragen, umgeschrieben oder weiterverbreitet werden.
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