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Russlands Erdölexport ab 2012 rückläufig



03. November 2009, 05:10 CET

Russland hat in den ersten zehn Monaten dieses Jahres 410,302 Millionen Tonnen Erdöl gefördert und 203,890 Millionen Tonnen exportiert. Das ist entsprechend um 0,8 Prozent und um 2,6 Prozent mehr als im Vergleichszeitraum 2008.

Wie es im Bericht des russischen Energieministeriums weiter heißt, wurden in diesem Zeitraum 195,570 Millionen Tonnen Rohöl veredelt und 195,170 Millionen Tonnen primär verarbeitet - das heißt entsprechend um 0,9 Prozent und um 0,6 Prozent weniger als in den ersten zehn Monaten des Vorjahres.

Im Oktober ist die Erdölförderung mit 42,468 Millionen Tonnen um 1,8 Prozent höher und der Ölexport mit 20,549 Millionen Tonnen um 0,2 Prozent höher gewesen als im Vergleichsmonat 2008.

Die Rohölveredelung und die primäre Ölverarbeitung sind im vergangenen Monat entsprechend um 3,3 Prozent und um 5,3 Prozent zurückgegangen.

Die russische Erdölgewinnung hat sich im vergangenen Jahr um 0,7 Prozent gegenüber 2007 auf 488 Millionen Tonnen verringert.

Nach Angaben des russischen Wirtschaftsministeriums wird sich die Erdölproduktion in Russland in den Jahren 2009 bis 2012 bei etwa 490 Millionen Tonnen im Jahr stabilisieren.

Nach der Prognose des Energieministeriums sollen 2009 in Russland 492 bis 493 Millionen Tonnen Erdöl gefördert werden.

Das Wirtschaftsministerium plant, den russischen Erdölexport von 243,1 Millionen Tonnen im Vorjahr auf 246 Millionen Tonnen in diesem Jahr zu steigern, 2010 und 2011 soll diese Kennziffer auf dem gleichen Niveau bleiben: 245,8 Millionen Tonnen.

Ab 2012 soll der Export des "Schwarzen Goldes" nach Ministeriumsangaben auf 241,8 Millionen Tonnen zurückgehen.

Quelle: RIA Novosti

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