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Deutsche wollen bei Weihnachtsgeschenken nicht geizen



03. November 2009, 09:02 CET

Trotz der Wirtschaftskrise wollen die Deutschen bei Weihnachtsgeschenken nicht knausern: Für die Bescherung planen sie durchschnittlich 226 Euro und damit 5 Euro mehr als im Vorjahr ein, wie aus einer am Dienstag veröffentlichten Verbraucher-Umfrage der Unternehmensberatung Ernst & Young hervorgeht.

Dabei gibt es jedoch Unterschiede zwischen alten und neuen Bundesländern: Während Westdeutsche spendabler sind als 2008, soll im Osten gespart werden. Am meisten wollen die Bundesbürger für Gutscheine, Kleidung und Bücher ausgeben. Weit mehr als die Hälfte der Befragten plant, Geld oder Gutscheine zu verschenken.

DVD-Spieler, HiFi-Anlagen oder Flachbild-Fernseher werden sich hingegen nicht mehr so oft unter dem Weihnachtsbaum finden - nur 27 Prozent wollen Unterhaltungselektronik auf den Gabentisch legen. Im Vorjahr wählte noch fast jeder Dritte ein solches Weihnachtsgeschenk.

Steigende Umsätze sind in diesem Jahr vor allem in den Bereichen Spielwaren und Sportartikel zu erwarten: Hier steigen die geplanten Ausgaben im Vergleich zu 2008 von 19 auf 23 Euro bzw. von vier auf acht Euro. Weniger ausgeben wollen die Befragten hingegen für Eintrittskarten und Reisen. "Die Ergebnisse lassen auf ein zumindest stabiles Weihnachtsgeschäft hoffen", teilte Ernst & Young weiter mit. Im vergangenen Jahr hatte die Wirtschaftskrise massiv die Kauflaune getrübt: Die Budgets für Weihnachtsgeschenke fielen im Vergleich zu 2007 um 10 Prozent von 246 auf 221 Euro.

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