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Sony steckt in roten Zahlen fest - Ausblick angehoben



30. Oktober 2009, 10:03 CET

Der japanische Elektronikriese Sony hat wegen einer schwachen Handy-Nachfrage und Preissenkungen für seine Spielekonsole "Playstation 3" erneut einen Verlust verbucht.

Im zweiten Quartal belief sich der operative Verlust auf umgerechnet 242 Millionen Euro (32,6 Milliarden Yen) wie der Konzern am Freitag mitteilte. Der Fehlbetrag fiel geringer aus als von Analysten erwartet. Sony steckt damit aber seit vier Quartalen in den roten Zahlen. Auf das bis Ende März 2010 dauernde Geschäftsjahr blickt das Unternehmen zuversichtlicher und rechnet nun nur noch mit einem operativen Verlust von 445 Millionen Euro statt 816 Millionen Euro.

Sony hatte vergangenen Monat eine billigere Version seiner Playstation 3 auf den Markt gebracht und damit zum Angriff auf die Rivalen Microsoft und Nintendo geblasen. Die Preissenkung beeinträchtigt zwar die Wirtschaftlichkeit des Unternehmens, heizte unmittelbar vor Beginn des Weihnachtsgeschäfts aber die Verkäufe der Konsole an und verspricht daher langfristig gute Perspektiven für diese Sparte.

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