Conti-Rivale Michelin büßt 14 Prozent Absatz ein 27. Oktober 2009, 10:46 CET
Der französische Reifenhersteller Michelin spürt noch kein Ende der weltweiten Autokrise. Im dritten Quartal ging der Absatz des Continental- Rivalen um 14 Prozent zurück, wie der Konzern am Montag mitteilte. In den ersten neun Monaten erreichte das Minus damit 20,1 Prozent. Der Umsatz fiel zwischen Juli und September knapp elf Prozent auf 3,75 Milliarden Euro. In den ersten neun Monaten waren es minus 12,5 Prozent auf 10,9 Milliarden Euro. Michelin setzt nun darauf, dass die Abwrackprämien die Nachfrage schüren und der Lagerabbau zu Ende ist. Dank billigerer Rohmaterialien erwartet der Konzern zudem eine rentablere zweite Jahreshälfte. Neben der deutschen Conti ist Bridgestone in Japan der größte Konkurrent. Traditionell gibt Michelin im dritten Quartal keinen Gewinn bekannt. Im ersten Halbjahr hatte das Unternehmen einen Verlust von 119 Millionen Euro verzeichnet. Copyright 2009 Reuters. Alle Rechte vorbehalten. Dieses Material darf nicht veröffentlicht, übertragen, umgeschrieben oder weiterverbreitet werden.
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