Nach seiner Ankündigung, Russland schließe künftig einen nuklearen Präventivschlag nicht aus, weist der Chef des russischen Sicherheitsrats, Nikolai Patruschew, erneut auf die Gefahr großer Militärkonflikte hin.

„Wir hoffen, dem Präsidenten bis Jahresende die neue Militärdoktrin vorlegen zu können“, sagte Patruschew am Donnerstag in St. Petersburg. Das werde bereits die dritte Fassung der russischen Militärdoktrin sein. Die erste sei 1993 angenommen worden, die zweite gelte seit 2000.
„Die Situation hierzulande und weltweit verändert sich dynamisch. 1993 hatten wird gesagt, Militärkonflikte seien ausgeschlossen. Das Leben zeigt aber, dass dies nicht stimmt. Es gibt regionale und lokale Konflikte, auch Konflikte von großem Ausmaß sind nicht ausgeschlossen. Wir müssen darauf gefasst sein“, hieß es.
Solange es Massenvernichtungswaffen gebe, müsse man bereit sein, sich bei Bedarf dagegen zu verteidigen, so Patruschew. Am 14. Oktober hatte er in einem spektakulären Interview mit der Zeitung „Iswestija“ gesagt, Russland schließe in seiner neuen Militärdoktrin auch einen Präventivschlag mit Atomwaffen nicht aus, um einen sich anbahnenden Angriff abzuwehren.
Quelle: RIA Novosti

Technical analysis for precious metals with major support and resistance levels and recommendations for 18-08-2009

