In Frankreich gingen letzte Woche erst etwa zwei Millionen Menschen auf die Strasse, und nun stehen auch in Deutschland Krisendemonstrationen an. Zum 28. März wird unter dem Motto "Wir zahlen nicht für eure Krise!" zu Demonstrationen in Berlin und Frankfurt aufgerufen. Soviele Teilnehmer wie in Frankreich werden es wohl nicht werden, aber dafür gibt es in den nächsten Monaten noch weitere Demonstrationstermine.

Zu den ersten beiden Demonstrationen rufen federführend die Globalisierungskritiker von Attac, sowie die Sozialbewegungen und andere linke Organisationen auf. Auch Umweltbewegungen, der Bundesvorstand der Linken und einzelne Gewerkschaftsbezirke schlossen sich an. Der Termin liegt noch vor dem G20-Gipfel am 2. April, so wie es vom Weltsozialforum im Januar beschlossen wurde.
Nur eine Woche später folgt am 4. April der Anti-Nato-Marsch. Zu diesem Thema schlug gerade erst die Bombe ein, dass es Pläne gibt die Nato durch die Aufnahme von Ländern wie Japan und Brasilien zu einer globalen Militätorganisation auszubauen. Gegen einen solchen Plan sprach sich selbst Bundeskanzlerin Merkel aus, und es dürfte in Deutschland noch sehr viel mehr Kritiker geben, die potentiell auch bei dem Marsch präsent sein könnten.
Die deutschen Gewerkschaftsspitzen wollen am 16. Mai einen Kapitalismuskongress kombiniert mit Abschlussprotesten in Berlin abhalten. Nicht viel später ist am 7. Juni der Termin der Europawahl, die diesmal wohl um einiges mehr politisiert als bisher ablaufen dürfte.

Technical analysis for precious metals with major support and resistance levels and recommendations for 18-08-2009

