Islamische Länder wollen Sondersitzung der UN-VollversammlungVon AP
05. Januar 2009, 09:56 CET Kuala Lumpur - Zum Stopp der Kämpfe im Gazastreifen dringen die islamischen Länder auf eine Sondersitzung der UN-Vollversammlung. Der malaysische Ministerpräsident Abdullah Ahmad Badawi erklärte am Montag, der UN-Gesandte seines Landes werde mit den anderen Mitgliedern der Organisation der Islamischen Konferenz (OIC) Möglichkeiten für eine solche Sitzung ausloten, bei der gemeinsam nach einer Friedenslösung gesucht werden soll. ![]()
«Ich hoffe, die USA und ihre Verbündeten werden Bemühungen um eine Einberufung der Sondervollversammlung nicht behindern», sagte Abdullah. Eine Entschließung des Weltsicherheitsrats scheiterte am Wochenende am Widerstand der USA, die allein der Hamas die Schuld an der jüngsten Eskalation gab. Die Initiative zu der Entschließung ging von arabischen Staaten aus.
Abdullah verurteilte die israelische Bodenoffensive als Kriegsakt, den die internationale Gemeinschaft nicht hinnehmen dürfe. Er kündigte weiter Soforthilfen von einer Million Dollar für die palästinensische Bevölkerung an. Copyright 2009 The Associated Press. Alle Rechte vorbehalten. Dieses Material darf nicht veröffentlicht, übertragen, umgeschrieben oder weiterverbreitet werden.
Beitrag kommentieren![]()
![]() ![]() Mehr Weltwirtschaft + Politik
Am Umgang mit dem größten Schuldner der Währungsunion werde sich entscheiden, ob die Staaten zu einem engeren politischen Zusammenrücken bereit seien, sa...
Auch in Deutschland waren die Hintergründe für den Rückzug auf heftige Kritik gestoßen. Brown pflichtete Sarkozy bei. Frankreich kündigte bereits an, das ...
Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble schlägt in der Diskussion über einen Europäischen Währungsfonds (EWF) als äußerste Strafe für nicht kooperative Sch...
![]() Anzeige
Wirtschaft und KonjunkturZur wirtschaftlichen Lage in Berlin, aktuelle und offizielle Daten. INNOVA SOLARWir planen Ihre Solarstromanlage und kümmern uns um die vollständige Abwicklung |